Schlafzimmer Makeover Teil 1: das Kleiderschrank-Projekt

Seit etwas mehr als einem Jahr wohnen mein Freund und ich zusammen. Während dieser Zeit hat so manches Möbelstück schon mehrfach die Position – oder gar den Raum – gewechselt. Ich bin bei vielen Kanditaten immer noch am Überlegen und suche nach einer optimalen Raumgestaltung. Ich liebe das! Schon seit meiner Kindheit. Meine Mama erzählt gern Geschichten von mir – spätabends möbelrückend oder den Pinsel schwingend – in meinem Zimmer. Das hat mich bis heute nicht verlassen. Manchmal glaube ich, dieser Wunsch nach Veränderung ist an Lebensphasen gekoppelt oder entspringt am Ende sogar dem Wunsch, etwas neu zu ordnen, mein inneres Chaos neu zu sortieren. Wie dem auch sei. Zuletzt ging es dem Schlafzimmer an den einrichterischen (gibt es dieses Wort) Kragen:
So sehr ich diesen PAX-Kleiderschrank von Ikea auch geliebt habe – damals mit 19 als ich gerade nach Münster zog, um mein Studium zu beginnen – jetzt erscheint er mir einfach nicht mehr so praktisch und mein Geschmack hat sich auch verändert. Er war mir zu klotzig, zu tief. Also musste er jetzt einfach einer neuen Idee weichen.

Wir wollten den Platz besser nutzen, sowohl in die Breite also auch in die Höhe. Außerdem ist durch den Schornstein ein recht unpraktischer Vorsprung dafür verantwortlich gewesen, dass der Kleiderschrank so völlig blöd „im Raum“ stand. Das schrie nach einer Lösung. Mir bringt es weiterhin nichts, einen tiefen Kleiderschrank zu haben, bei dem ich mit Blick auf die vordere Reihe Klamotten nicht weiß, was noch dahinter liegt. Dafür bin ich auf Dauer auch nicht ordentlich genug.
Deswegen interessierten uns diese Regalsysteme aus dem Baumarkt. Bei denen man selbst entscheiden kann, wie tief die Bretter sind.
Glücklicherweise hatte hier gerade ein Baumarkt Räumungsverkauf und wir konnten ein paar Euro beim Einkauf all der benötigten Sachen sparen.

So sah der Spaß dann aus als wir alles an die Wand gebracht hatten. Für den Schornsteinschacht hat sich mein Freund die Mühe gemacht und die Bretter passend zugeschnitten. Damit war auch diese Ecke gut genutzt und dient uns für die Zukunft sicher gut zum Abstellen von Parfum oder anderen Klinigkeiten.
Am unteren Brett sieht man unsere Version von kleiderstangen, Ich hab das vor einiger Zeit schon mal irgendwo gesehen. Ich finde die Idee toll. Was meint ihr?

Hier das ganze noch einmal bei Tageslicht und mit den angebrachten Vorhängen, die ich nun zuziehen kann, wenn es ordentlich und aufgeräumt aussehen soll. Ein Update zum aktuellen Stand im Schlafzimmer findest ab sofort übrigens H I E R

Nun ja. Ich habe dieses Gefühl direkt genutzt, um noch einmal ordentlich auszusortieren. Momentan befindet sich nur noch ein Teil dessen, was man auf diesem Foto sehen kann, auf Stangen und Brettern unseres neuen Kleiderschranks. So viel brauche ich einfach nicht. Aber genau das ist eben das Problem – zumindest mein Problem – bei zu tiefen Schränken verliere ich den Überblick.

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Ein Gedanke zu „Schlafzimmer Makeover Teil 1: das Kleiderschrank-Projekt

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