Mein Körper – eine Bestandsaufnahme Pt.2

Neben meinem verqueren Kopf gibt es da noch einen zweiten Symptomträger, den ich hier nicht auslassen kann und möchte – meinen Körper und damit zusammenhängend natürlich meine Gesundheit.
Gestern hatte ich bereits kurz erwähnt, dass ich mich Ende letzten Jahres völlig kraft- un mutlos beim Arzt wiederfand. Ich hätte niemals gedacht, dass mir so etwas mal passieren könnte. Völlig ausgelaugt saß ich da und hatte große Angst, dass irgendwas mit mir und meinem Körper nicht stimmte. Die Antwort vom Arzt war niederschmetternd und erleichternd zugleich: ich sei kerngesund. Weder das EKG noch ein veranlasstes Blutbild waren auffällig. Ich jedoch war es in meinem Verhalten nach wie vor.
Davon abgesehen sagten mir Freunde und Bekannte, sie würden sich Sorgen machen, weil ich von Tag zu Tag dünner würde. Mir selbst fiel das gar nicht so sehr auf und ich schob es lange Zeit auf den Sport, der für mich wie ein kleiner Anker war. Hier konnte ich Frust ablassen und mal komplett abschalten. Meist kam ich aus dem Fitnessstudio oder nach einem abgeschlossenen Workout zuhause beseelt „zurück“ in den Alltag.
Dann jedoch – parallel zum besagten Arztbesuch – kam der große Knall, als mein Körper in eine Komplettverweigerung ging.

Ich fühlte mich schlapp, kraftlos und einfch elendig – mit 28!!!

Ich war also – sowohl psychisch als auch physisch – zum Stillhalten gezwungen und musste mir ernsthaft etwas überlegen.
Vor einiger Zeit hat mir mein Chef mal gesagt, dass es in allem was man tut, darauf ankomme, dass Körper und Geist zusammen wirken. Ds klingt einfacher als es ist und ich musste mir eingestehen, dass ich beides eher getrennt von einander wahrgenommen habe. Der Trugschluss liegt nahe, dass man ja beim Sport beide Ebenen miteinander verbindet. Weit gefehlt. Ich möchte aber gern, dass es funktioniert und deswegen habe ich mich in den vergangenen Wochen auf die Suche nach Möglichkeiten dazu gemacht.

Deswegen soll es von nun an auch darum gehen, auf beiden Ebenen voranzukommen. Das eine – so habe ich mittlerweile verstanden – geht einfach nicht ohne das andere.

Mir ist weiterhin wichtig, mit diesem Post das Wälzen von Problemen zu beenden. Ich glaube aber, dass es mir helfen wird, es noch einmal verschriftlicht zu haben, weil ich auf diese Weise immer wieder zu diesem Ausgangspunkt zurückkehren kann.
Ab sofort jedoch möchte ich gern daran arbeiten, mich wieder aufzurichten und motiviert nach vorn zu blicken.

Soweit so gut, ich bin gespannt, was kommt! ❤

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