7 Dinge … für deinen nächsten Regentag

 – 1 – A U S M I S T E N 

Am besten wählst du dafür zuerst den Raum aus, den du sonst eher stiefmütterlich behandelst. Denn damit gewinnst du am Ende deiner Aufgabe einen Raum ’neu‘ dazu und wirst dich vermutlich ab sofort wieder sehr gern dort aufhalten. Rumpelkammern haben außerdem die doofe Eigenschaft, dir Energie zu klauen und sind Magneten für nur weitere Berge an ungeordneten Stapeln und Bergen, die man nur zu gern in sowieso schon ungeliebte Räume hineinbaut. Bei mir wären das einerseits das ‚Arbeitszimmer‘ oder
– K R E I S C H – der Keller. Wem geht es genauso? Hände hoch!
Vermutlich hast du ohnehin schon einen Schlabberlook aufgetragen (…denn mal ehrlich, who the f**k is Karl? NATÜRLICH kann man Jogginghose mit Würde tragen, besonders an Tagen wie heute…), das trifft sich gut, denn dann brauchst du dir keine Sorgen um Staub und Schmutz zu machen und kannst direkt loslegen.
Ganz günstig ist es übrigens, sich vor dem eigentlichen Aussortieren ein System zu überlegen – etwa mit verschiedenen Klappboxen, Kisten oder auch Säcken – nach welchem man die Dinge sortiert.
Tipp: Bei A C T I O N zum Beispiel gibt es transparente, verschließbare B o x e n , die sich praktischerweise auch noch Stapeln lassen. In diese kommt am Ende nur hinein, was du auch wirklich behältst. Ich sortiere immer nach Themen und habe dann alles für den Fall griffbereit.

P.S.: Sollte nicht nur ein Tag verregnet sein, sondern das ganze Wochenende ins Wasser fallen, dann kannst du all die Sachen, die du zuvor so schön aussortiert hast gleich an ihre neuen Besitzer bringen. Entweder lädst du dir ein paar Freunde ein und lässt sie durch deine Sachen stöbern oder du stellst Fotos von den Dingen auf eine der zahlreichen ‚zu verschenken‘ Seiten, die sich so finden lassen. Dinge, die du verkaufen möchtest kannst du gleichzeitig natürlich auch direkt noch online stellen. Dann geht alles zur Abholung für das jeweilige Wochenende (… an dem du dank des ekeligen Wetters sowieso zuhause hockst) ab in den Flur und fertig ist die Sache. 

– 2 – K O C H  W A S  L E C K E R E S

Gesetzt dem Fall es ist nicht Sonntag und die Läden haben noch geöffnet da wo du jetzt bist, dann nimm den Regen kurz in Kauf und geh zum Supermarkt und besorg dir die Zutaten für D A S Gericht, welches du schon immer einmal ausprobieren wolltest oder kauf Früchte für einen Smoothie, der dich wach macht und dir gute Laune bringt, wenn es die Sonne schon nicht kann heute! Inspiration findest du auf unzähligen tollen Foodblogs und wenn ich gerade so darüber nachdenke, würden mir da so einige Dinge einfallen, die ich gern ausprobieren möchte!
Oder aber (vor allem für verregnete Wochenenden gut): Wenn du grad nix hast, was dich ganz besonders reizt, dann nutz die Zeit und koch doch einfach mal für die kommenden Tage vor. Hat nicht nur den Vorteil einer produktiven Beschäftigung an diesem einen Regentag, sondern erspart dir auch noch die Zeit in der Arbeitswoche! Und jetzt stell dir dann noch vor, es war ein stressiger Tag im Job, du hast Feierabend, die Sonne scheint doch ausnahmsweise mal und du musst dir K E I N E Gedanken ums Essen machen.

❤️ L U X U S ❤️

– 3 – P R O J E K T E  S C H M I E D E N

Wir alle haben doch unsere Ideen, Wünsche und Ziele für dieses eine tolle Leben, das uns gehört. Nimm dir doch einfach einmal Zeit, setz dich mit Block und Stift auf die Couch, ins Bett oder an deinen Schreibtisch und schreib‘ alles auf, was dir an Ideen und Möglichkeiten in den Sinn kommt. Das kannst du auf viele Arten und Weisen machen. Ob kreuz und quer über dein Blatt verteilt, in Form einer Mind Map oder auch für die Künstler unter uns bildlich als Skizze – das bleibt ganz dir überlassen. Wichtig ist nur, dass du deine Gedanken mal ein bisschen spielen und fließen lässt und dich nicht unter Druck dabei setzt. Nimm dir Zeit dafür, es geht schließlich um dich und deine Träume!

Hast du deinen ersten Entwurf fertig, dann nennen wir das ganz mutig einen guten Anfang. Denn das was dort auf dem Blatt vor dir steht, das ist durchaus die Basis für einen guten Plan. Aber lass dich davon bloß nicht unter Druck setzen. Am besten lässt du es einfach erst einmal ein bisschen auf dich wirken, keiner hat gesagt, dass du heute damit fertig werden musst. Rom wurde schließlich auch nicht …., na du kennst den Spruch.

Zur Verwirklichung deiner Ideen und damit verbunden zur Planung kannst du dir durchaus an verschiedensten Stellen Inspiration suchen:
Allen voran steht da für mich P I N T E R E S T (was haben wir nur alle gemacht, als es das noch nicht gab?). Aber zu vielen Themen gibts mittlerweile ja auch eine Flut an Podcasts und natürlich auch das gute alte
Y O U T U B E – hier aber aufgepasst! Die Seite mutiert in meinen Augen so langsam aber sicher zur Nonsense-Plattform und man läuft Gefahr, sich im Narnia der Video-Welt zu verirren und seinen ursprünglichen Plan wieder aus den Augen zu verlieren.

– 4 – B A S T E L  D O C H  M A L  W I E D E R

Was wäre das hier für ein Blogbeitrag, wenn nicht auch dieses Thema als Vorschlag für einen Regentag käme. Den Sommer über fühlt man sich schlecht bei feinstem Sonnenschein und strahlend blauem Himmel in der Wohnung zu hocken, da möchte man lieber raus vor die Tür. Ganz anders sieht es an Tagen wie diesem aus! Da ist eine Beschäftigung für drinnen, die auch noch etwas schönes hervorbringt Gold wert.

 – 5 – M E L D‘  D I C H  M A L  W I E D E R

Wen hast du lang nicht mehr gesprochen? Wen vermisst du? Nutz‘ die Gelegenheit und melde dich, ich bin mir sicher, ER oder SIE freut sich bestimmt, von dir zu hören. Unser Alltag ist so schon hektisch genug und – mal ehrlich – auch wenn viele diesen verregneten Tag vielleicht als Begründung für einen faulen Lenz auf der Couch mit stumpfen TV-Gebrabbel nutzen – sei schlauer und pflege deine Kontakte. Die da im Fernsehen quatschen auch in einer Stunde noch genau so viel Blödsinn wie in diesem Moment!

Eine andere und nicht weniger tolle Möglichkeit wäre, einfach mal ein paar Grußkarten an liebe Menschen zu verschicken, um ihnen zu zeigen, dass du gerade an sie denkst. Was meinst du, wie sie darauf wohl reagieren werden?

– 7 – C O U C H T A G  M A L  A N D E R S

Zieh dir was gemütliches an, nimm dir eine warme Decke und ’ne Tasse Tee und dann geht’s ab auf die Couch – und der Fernseher B L E I B T  A U S ! Ja, du hast schon ganz richtig gelesen kein blödes Gelaber aus der Mattscheibe. Heute soll es um dich und das gehen, was in dir vorgeht. Lass deinen Gedanken einmal freien Lauf und schau, was passiert! Und sei dabei ein bisschen geduldig mit dir, denn wir alle sind super darin, alles in uns mit lauter Musik, dem TV-Programm oder blindem Aktionismus zu übertönen, sodass wir gar nicht mehr so richtig wissen, wie ‚in sich hinein hören‘ geht. Aber keine Angst, sowas kann man lernen. Das kommt direkt nach dem Aushalten, das lernt man dann nämlich auch wieder.
Wir sind alle kleine und große (dazu gehöre leider ich) Verdränger. Das ist in Ordnung, haben es eben so gelernt. Und ist auch gar nicht so wild, wenn man es sich eingesteht und daran arbeitet. Das hingegen ist essentiell. Denn ein schlauer Mann hat mal zu mir gesagt, dass es wichtig ist, Gefühle und Gedanken zuzulassen, sonst blockieren sie einen irgendwann. Keiner möchte zum Gefühlszombie mutieren.
Also nimm dir ausreichend Zeit für dich und dein Innenleben und schau was passiert. Lachen, schimpfen, weinen – was immer es ist – alles sei erlaubt. Sei mal ganz bei dir und lass dich von dir selbst überraschen.
Wenn du genügend in dich hineingehört hast, dann gehts bitte nicht direkt in den Alltag! Vielleicht kannst du besser auch deinem Körper noch etwas Gutes tun. Immer schön relaxed!!!

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