eine Kreuzfahrt durch die Karibik – erster Stop: Antigua

Nach 2 Seetagen auf der MSC Seaside freute ich mich riesig am Morgen des 26.12. mal wieder festen Grund unter meinen Füßen zu spüren. Zwar war das Reisen an Bord eines großen Schiffes – zugegeben nach anfänglichen Schwierigkeiten aufgrund von klaustrophobischen Anfällen – doch nicht so schlimm wie gedacht, aber ich mag es eben doch lieber, das Meer vom Strand aus zu beobachten, das Geräusch der Brandung zu hören, wenn ich in einer Bar sitze UND die Freiheit zu haben, selbst entscheiden zu können, wann ich wohin weiterziehe. Nun denn, gegen 08:00 Uhr an diesem Morgen legte das Schiff also an und es sollte wenig später – mal wieder nach einem ausgiebigen Frühstück – endlich losgehen.

Hej Antigua und die Sache mit dem Geld

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Ich hatte mich im Vorfeld ehrlich gesagt nicht wirklich mit den einzelnen Inseln auseinandersetzt, weil ich mich einerseits ein bisschen überraschen lassen wollte und außerdem stand die endgültige Route wegen Hurrikan Irma und den schrecklichen Schäden sowieso in den Sternen. Eines wusste ich jedoch – Antigua ist bekannt für seine traumhaften Strände – 365 um genau zu sein. 2 davon – das hatte ich mir vorgenommen, wollte ich mir in jedem Fall anschauen – und das am besten ohne einen Ausflug vom Schiff aus zu buchen. Außerdem hatte ich von einem Aussichtspunkt gehört, den ich mir ebenfalls anschauen wollte. Also ging es von Bord und – nachdem ich mir die alte Kathedrale von Saint John’s angeschaut und dem Museum von Antigua und Barbuda einen Besuch abgestattet  hatte – auf die Suche nach einem Taxifahrer und einem ATM.

Tipp! Solltest du auch hier auf Antigua stranden, dann denke besser daran Bargeld mitzunehmen, denn in den ATMs in Saint John’s bekommt man nur die Landeswährung ECD (East Caribbean Dollar), mit welcher nur in Restaurants, nicht aber bei Taxifahrern und Co. bezahlt werden kann.

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mit Dari über die Insel

Im Hafen von Antigua traf ich schließlich Dari, einen Taxifahrer, mit dem ich $40 p.P. für den folgenden Roundtrip – Pigeon Point Beach > Shirley Heights > Turner’s Beach – aushandelte. Für 6 Stunden gar kein übler Kurs nur bitte dran denken: zu Beginn der Fahrt nicht bereits den komplett verhandelten Preis zahlen, sonst gibt’s am Ende vielleicht ein böses Erwachen, wenn keiner am verabredeten Punkt steht, um dich wieder abzuholen. Nicht, dass mir das schon einmal passiert wäre… *hüstel

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Angekommen am Pigeon Point Beach machte Dari also für ein Stündchen Pause und ich lief ein wenig am Strand entlang und fand in „Catherine’s Café“ ein nettes Plätzchen zum Entspannen. Absolute Empfehlung gilt hier für den angebotenen Kaffee (schön stark!) und den Maracuja Spritzer! Der Pigeon Point Beach ist übrigens für all diejenigen etwas, die nicht auf überfüllte Touristen-Magnete stehen. Kristallblaues Wasser, kaum etwas los und ein schöner Blick auf eine kleine Bucht voller kleiner Boote laden zum Bleiben und – Schwesterlichen nur für dich – wegchillen ein.

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Von hier aus ging es mit dem Taxi und bestem 80s Sound weiter zum Shirley Heights Viewpoint. Dieser verspricht einen tollen Blick auf English Harbor und befindet sich in einem von 4 Nationalparks der Insel (Nelson’s Dockyard). Dementsprechend fiel für die Aussicht auch eine kleine Gebühr ($8 p.P.) an, die sich aber meiner Meinung nach absolut lohnte.

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Den letzten und längsten Stopp auf meinem Trip über die Insel (mit Dari vereinbarte ich, dass er in Zwischenzeit auch ruhig noch eine andere Fahrt machen könne und er einfach in 2 Stunden wiederkommen solle, um mich abzuholen und zurück zum Schiff zu bringen) legte ich am Turner’s Beach ein – leider ausgerechnet mit gefühlt 1.000 anderen Kreuzfahrtgästen, was zunächst mit Blick auf den überfüllten Strand etwas unentspannt anmutete. Aber wo ein Wille ist…

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Der Strand ist schön – wahrscheinlich wie jeder andere von Antiguas zahlreichen Stränden – aber nach dem ersten Stop am Pigeon Point Beach war ich doch etwas weniger Fan. Ich mag es dann doch lieber ruhig und entspannt.

Tipp: Sollte es dir bei deinem Besuch auch zu voll dort sein, dann geh doch einfach mal rechts (Blickrichtung wie immer aufs Meer) am Turners Beach Restaurant vorbei den Strand hinunter. Ich verspreche dir, es wird nicht lang dauern und der Strand leert sich und wird zum Paradies! Mehr noch, da hinten kommst du am „Keyonna Beach Resort“ vorbei! Da kann man zwar leider nichts essen oder trinken aber gucken ist kostenlos!

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Schließlich ging es – entlang der wunderschönen Küste und mit Blick auf ein paar wirklich tolle Resorts – zurück zum Hafen nach Saint John’s und damit auch zurück zur MSC Seaside. Ich war ein bisschen traurig, die Insel schon wieder verlassen zu müssen aber auch neugierig auf die nächste Station der Reise: Saint Thomas! Definitiv auch mit meinem Kopf angekommen im karibischen Paradies hatte ich Blut geleckt und wollte soviel wie möglich aufnehmen, konservieren und für ’schlechte‘ Zeiten speichern.

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und so gehts weiter…

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Über 2 Viewpoints, einen schweißtreibenden Fußmarsch die 99 Steps von Blackbeard’s Castle hinunter zum Hafen und einen kurzen aber feuchtfröhlichen Zwischenstop im „Smoking Rooster“ und noch viel mehr gibts im nächsten Blogpost zu berichten, wenn es nach Saint Thomas geht.

Ich hoffe, du bist dann auch wieder dabei. Wie immer gilt: Tipps, Feedback und Fragen gern an mich!

Alles liebe!

Saskia

5 Gedanken zu „eine Kreuzfahrt durch die Karibik – erster Stop: Antigua

  1. scubatheworldblog

    Steht noch nicht genau fest. Ich wohne immer mal wieder in der Nähe von Miami und von da aus ist man ja schnell in der Karibik. Ich denke euer Blog wird mir da etwas die Entscheidung abnehmen

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