Mein Januar 2018

Für dieses Jahr habe ich mir vorgenommen, Momente mehr zu genießen und jeden für sich als etwas Besonderes zu zelebrieren. insofern machte es nur Sinn für mich, am Anfang eines neuen Monats auf den Vergangen zurück zu blicken und ein paar meiner Gedanken und Erlebnisse festzuhalten. #goodvibesonly natürlich!

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 Happy New Year im Flieger!

Und wenn es nun also um den Januar Rückblick geht, dann komme ich um den Jahreswechsel im Flugzeug natürlich nicht herum. Hat das von euch schon einmal jemand erlebt? Ich bin nicht der größte Fan von Silvester, weil ich den ganzen Hype irgendwie nicht verstehe und so habe ich – abgesehen von ein paar schlafraubenden Turbulenzen vielleicht – den Jahreswechsel entspannt (der Platz neben mir war FREI) in liegender Position verschlafen. Herrlich! FunFact für alle Silvester Liebhaber: Von den USA aus ist es theoretisch möglich jede Stunde auf ein Neues anzustoßen und im Zweifelsfall die Neujahrsvorsätze ein ums andere Mal zu überdenken.

gesehen und geliebt

Es gibt ja eher wenige Dinge, die ich am Winter – oder generell den kalten Monaten des Jahres – mag! Außer vielleicht die unausgesprochene Erlaubnis, sich auf die Couch zu schmeißen und graue, verregnete Tage mit Serien und Filmen zu füllen. Das habe ich im Januar zur Genüge getan und dabei bin ich auf richtig gute Sachen gestoßen, die euch auch interessieren könnten:

  • Black Mirror (2017, Serie, Netflix) – Bei dieser britischen Science-Fiction Serie von Charlie Broker handelt es sich um eine Reihung von einzelnen, jeweils für sich stehende Folgen, welche die Auswirkungen der Verwendung von Technik und Medien auf die Gesellschaft in den Mittelpunkt stellen. Verstörend, manchmal etwas beängstigend aber dennoch oder genau deswegen absolut sehenswert! Mittlerweile ist übrigens schon die 4. Staffel draußen!!!
  • The Killing (2010, Serie, Netflix) – Oldie but Goldie muss ich fast schon sagen, denn ich habe weite Teile dieser Serie bereits in der Vergangenheit gesehen und im Januar noch einmal von vorn begonnen. The Killing (USA 2010-2014) ist die Neuverfilmung einer eigentlich dänischen Krimiserie (Kommissarin Lund-das Verbrechen) und wie ich finde: wirklich spannend! Neben den Fällen (3 an der Zahl, die sich über 4 Staffeln erstrecken) fand ich vor allem die Charaktere interessant, allerdings ist dies keine Serie, die sich besonders gut ’nebenher‘ schauen lässt.
  • Atypical (2017, Serie, Netflix) – Kommen wir zur nächsten Neuentdeckung! Erzählt wird in der US-amerikanischen Serie von Robin Rashid die Coming-of-Age-Geschichte des autistischen Jungen Sam Gardner. Es geht um die typischen Jugendthemen, wie etwa erste Liebe, Sex, Dating und der Drang nach Unabhängigkeit und Sams Weg, sich in diese Themen auf seine Weise einzufinden. Keine schwere Kost aber wirklich eine tolle neue Serie auf Netflix!
  • The End of the f***ing world (2017, Serie, Netflix) – meine Güte, was war denn da im Januar los? Kommen wir zur nächsten Neuentdeckung, die ihr seit dem 5. Januar auf Netflix findet und meinem heimlichen Favorit! Dieses Mal eine britische Dramedy-Serie, die die Geschichte von James erzählt, welcher sich selbst als Psychopath bezeichnet, der Spaß am Töten hat. Dann lernt er Alyssa kennen und kürt sie zu seinem Zielobjekt. Doch dann kommt alles ein bisschen anders und die Geschichte, übrigens basierend auf dem gleichnamigen Comic von Charles S. Forsman, nimmt ihren schrägen Lauf!
  • The Climb (2017, Film, Netflix) – im französischen Abenteuer-Film ‚The Climb‘ (der Aufstieg) von Ludovic Bernard wird die Geschichte (übrigens basierend auf einer wahren Begebenheit siehe: Nadir Dendoune) von Samy, einem jungen in Paris lebenden Senegalesen, der ohne irgendwelche Vorerfahrungen den Mount Everest besteigen will, um Nadia seine Liebe zu beweisen. Gut, wenn man das jetzt so liest, klingt es im ersten Moment recht platt! Der Film ist es aber ganz und gar nicht, weil er weit mehr zu erzählen hat und diese Liebesgeschichte eher eine nebensächliche Rolle spielt, wie ich finde. Typisch französischer Humor! Wer das mag, der sollte sich The Climb wirklich anschauen.
  • dieses bescheuerte Herz (2017 im Kino) – last but not least: der neueste Elyas M’Barek Film, den man sich aber nicht nur wegen ihm anschauen sollte! Erneut eine wahre Geschichte über einen herzkranken Jungen, dem sein Lebensmut über die Dauer der Krankheit und zahlloser Behandlungen verloren gegangen ist und einen verwöhnten – vielleicht nicht mehr ganz so jungen Sohn eines Arztes, der zu sozialem Engagement gezwungen wird, nachdem er die teure Snobkarre im hauseigenen Pool versenkt und keinerlei Anstalten macht, etwas aus seinem Leben zu machen. Ich hab gelacht und geweint zugleich. Unglaublich schön!

endlich wieder München

Man könnte ja bei all den Serien und Filme von denen ich gerade berichtet habe fast meinen, ich hätte im Januar das Haus nicht verlassen, aber nein – entspannt euch Leute, ganz so war es natürlich nicht. Mitte Januar habe ich nicht nur meine Wohnung, sondern ganz verrückt auch noch die Stadt verlassen und bin zu meiner besten Freundin nach München gefahren, was – funfact und irgendwie auch gleichzeitig gar nicht mal so funny – nach dem Orkan gar nicht mal so leicht war und mir eine 13 stündige Reise bescherte. Aber sei es drum, schön war es trotzdem und wir haben das verlängerte Wochenende ausgiebig genutzt, um ihren Geburtstag und unsere Freundschaft zu feiern. Als Geschenk gab es übrigens ein Ticket fürs SMSXXII – wer’s nicht kennt: das Sonne Mond Sterne Festival in Saalburg ist eines der größten OpenAir Elektro Festivals in Europa. Vom 10. bis 12. August gehts also dorthin und ich freu mich jetzt schon riesig drauf! Kommt zufällig auch einer von euch?

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Ansonsten gab es in München dieses Mal ein bisschen Sightseeing (ewig her, dass ich das gemacht habe) und einen eher enttäuschenden (leider!) Besuch in den Bavaria Filmstudios, weil unser Guide einfach überhaupt keinen Bock hatte. Ziemlich mies für das Geld. Dafür war aber das Sushi im Sushi & Soul auf der Klenzestraße 71 der Hammer und die gefühlt eintausend Absacker in Läden wie dem Café Kosmos – Dachauer Straße 7 (unbedingt den Wodka Apfel probieren) oder im Café im Vorhoelzer Forum mit einem echt tollen Blick über die Stadt (wusste nicht, dass es tatsächlich Unicafés gibt, in denen original Alkohol ausgeschenkt wird, München du bist witzig!) waren ebenfalls jeden Schritt dorthin wert. Danke liebste Freundin der Welt übrigens für den tollen Kaffee-to-go-Becher, den ich nun besitze und abgöttisch liebe!

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Ach so und! Wenn ihr sowieso einmal in der Nähe seid, dann geht unbedingt bei ‚Hygge‘auf der Theresienstraße 51 vorbei. So ein toller kleiner Laden und eine wirklich nette Besitzerin noch dazu. Beim nächsten Besuch in München gehe ich da definitiv noch einmal vorbei!

erledigt ✅

Tja und bevor ich diesen Rückblick hier beende – was wäre ein Monat bei mir ohne ein paar abgehakte Aufgaben meiner To-Do-List (bin ein Listenmensch)…

Da wäre zum einen das Kapitel ‚Keller‘, welches ich nun endlich endlich erst einmal schließen kann, denn das Gröbste ist nun erledigt. Es hat mich ein bisschen Überwindung gekostet, dieses Chaos endlich zu ordnen und bedeutete einige Fahrten zum Wertstoffhof (an dieser Steller vielen Dank an die netten Männer der AWM, die mir mit Rat und Tat zur Seite standen) aber nun gehe ich tatsächlich wieder sehr gern in meinen Keller – und kann da tatsächlich auch lachen – aber auch oben, keine Sorge!

Außerdem steht dieses Jahr der 60. Geburtstag von Frau Mama an und meine Schwester und ich haben es im Januar endlich geschafft, die Planung dafür abzuschließen und den Geburtstagstrip zu buchen. Yay! Das wird ein Spaß, aber Mama sorry, ich werde dir an dieser Stelle nicht den Gefallen tun, zu verkünden, was genau wir vorhaben. Das verdirbt ja die ganze Überraschung ;-)

Und wenn ich so auf den Januar zurückblicke, dann fällt mir außerdem auf, dass ich endlich wieder ein bisschen Struktur in meine Blogbeiträge bringen konnte und es nicht mehr so still hier ist und das – ich gebe es ganz offen zu – macht mich unwahrscheinlich stolz, weil dieser Blog mir tatsächlich immer Spaß gemacht hat, aber ich mich – dank schlechten Zeitmanagements – immer verzettelt habe und so nie regelmäßig Beiträge posten konnte. Daran arbeite ich aktuell und ich glaube, so langsam finde ich mich ein.

So! Das waren eine Menge Worte über einen tollen ersten Monat in 2018 und ich freue mich nun umso mehr auf den Februar und das vor uns liegende Jahr überhaupt. Was habt ihr im Januar erlebt und was steht vielleicht im Februar für euch an? Ich bin neugierig!

Liebste Grüße und ein tolles Wochenende.

Saskia

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