RAUCHFREI 2018 – TAG 1

 

Dienstag, 13. Februar 2018

Als ich heute Morgen meine. Augen aufschlug, dachte ich noch, dass das alles ganz leicht werden könnte. Mir ging es gut und ich konnte den Drang nach einer Zigarette noch recht gut unter Kontrolle halten. . . bis zum Kaffee! Das hatte ich dann leider bereits das erste große Problem. Denn den Kaffee morgens habe ich immer zusammen mit einer Zigarette draußen auf der Terrasse getrunken und von diesem Zeitpunkt an dachte ich unterbewusst an nichts anderes, was erschreckend war!

Tja und was soll ich sagen, nicht ganz eine Stunde später hatte ich meinen ersten kleinen Wutausbruch mit allem, was so dazugehört. Danach entschied ich mich für das Abarbeiten von möglichst vielen Punkten meiner To-Do-List… Pure Verzweiflung! Habe jetzt meine Wohnung durchgeputzt, die komplette Wäsche gewaschen, meine Terrasse gefegt und das daneben liegende Beet von toten Pflanzen befreit. Habe Sachen zur Post gebracht und einen kleinen Spaziergang mit anschließender Spazierfahrt unternommen. Ich habe äußerst ungesund gegessen und auch ungesundes Zeug getrunken, war duschen, habe gefühlt eine Million Kaugummis gegessen…und trotzdem… gehen die Glimmstängel mir nicht aus dem Kopf. HILFE!

Ich muss gestehen gerade sitze ich mit dem Gefühl vor dem Laptop, dass das alles doch völliger Quatsch ist und ich mich nicht so anstellen – und mir einfach eine anstecken sollte. Aber nein! Ich schreibe zur Ablenkung jetzt diesen Beitrag. Ich lass mich von diesem kleinen Teufeleien da oben in meinem Kopf jetzt nicht wieder umstimmen. Die ersten Tage sind die schlimmsten. Wenn ich die erst einmal hinter mir habe, ist das schlimmste hoffentlich bald vorbei!

Meine App hilft mir auch ein bisschen dabei, nicht jetzt schon alles hinzuschmeißen:

Kwit sagt, dass ich bei einem Zigarettenkonsum von etwa 15 Zigaretten pro Tag und dem Preis von 10 Euro für eine Schachtel (Inhalt 36 Zigaretten) bisher 3,62 Euro gespart, indem ich 13 Zigaretten eben einfach NICHT geraucht habe.

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Ich weiß natürlich, dass ich mir nur ganz allein helfen kann, aber sollte irgendwer von euch da draußen diesen Text lesen und den ein oder anderen guten Tipp für mich oder auch andere in meiner Situation haben, dann bitte immer gern her damit!

Alles liebe!

Saskia

3 Gedanken zu „RAUCHFREI 2018 – TAG 1

  1. Janina

    Hi Saskia,

    ich habe letztes Jahr nach einer Eeewigkeit (14 Jahren?!) aufgehört, aber bei mir war es nicht mehr ganz so dramatisch… Ich habe lange und viel (und meistens gerne!!!) geraucht, aber als ich dann meinen Job wechselte und da keine „Rauchfreunde“ mehr hatte, bin ich nicht mehr während der Arbeitszeit rauchen gegangen, sondern dann gab es nur noch eine Zigarette während der Mittagspause, dann habe ich ein neues Auto gekauft und auch nicht mehr auf dem Weg zur Arbeit im Auto geraucht bzw. allgemein die Fahrten egal wohin nicht mehr zum Rauchen genutzt und als ich dann noch mit meinem Freund zusammen gekommen bin, habe ich, da er Nichtraucher ist, noch weniger geraucht, bis es von mindestens 10 – 15 Zigaretten am Tag langsam auf 3, dann auf 2 und dann auf 1 runter ging und als ich dann am 20. März letztes Jahr meine Weisheitszahn-OP hatte, habe ich probiert ganz aufzuhören und das hat auch bois jetzt, bis auf eine Zigarette letztes jahr Ostern gut geklappt. Allerdings gibt es immer noch wahnsinnig viele Momente, an denen mir die Zigaretten fehlen und ich befürchte das wird auch noch seeehr lange dauern, bis das nicht mehr so ist. ich wünsche dir auf jeden Fall ganz viel Kraft und Willensstärke und Erfolg!

    Liebe Grüße, Janina

    1. theoundzausel

      Liebe Janina,
      vielen lieben Dank für deine Worte. Ich bin grad hochmotiviert und hab das gute Gefühl, es könnte dieses Mal echt was werden.
      Wie hilfst du dir in Momenten, in denen du doch gern rauchen würdest?
      Liebste Grüße,
      Saskia

  2. Janina

    Am schlimmsten ist es ja immer wenn man getrunken hat, also auf Parties und so blöd es klingt, da schnuppere ich manchmal wenn die anderen rauchen einfach nur an deren brennenden Zigaretten und das reicht schon. Und ansonsten sind es meistens ganz blöde Alltagssituationen, zum Beispiel wenn die Waschmaschine noch 5 Minuten braucht und man dann sonst in der Zeit geraucht hätte bevor man die Wäsche aufhängt und dann versuche ich einfach was anderes zu machen oder mich abzulenken und ansonsten hilft einfach nur stark sein und sich auch mental ablenken, weil das tatsächlich das schwierigste ist…

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