Mein Januar 2018

Das neue Jahr hat gefühlt gerade erst begonnen und schon finde ich mich im Februar – und damit in Monat Nummer 2 – wieder. Der Januar war ein absolut toller Monat mit einer Menge toller Momente und Menschen. Danke dafür! Was genau los war, erzähle ich in diesem Post.

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auf Kreuzfahrt durch die Karibik – dritter und letzter Stop: New Providence

Als am 29.12. das Schiff gegen 9:00 Uhr im Hafen von Nassau/ New Providence einlief, konnte ich es kaum glauben, dass diese Woche schon wieder um sein sollte. In mir wurde langsam der Widerwille wach, bald in die ‚Kälte‘ (nun ja, ganz so kalt war es zu Jahresbeginn in Deutschland dann ja doch nicht) zurückkehren zu müssen. Aber davon wollte ich mir nicht den Tag verderben lassen und so ging ich um kurz nach 10:00 Uhr von Bord und machte mich auf einen circa zweistündigen Spaziergang durch Nassau!

Was ich über die Stadt sagen kann? Sie ist bunt! Und unglaublich freundlich! Und definitiv mehr Stadt als es Charlotte Amalie oder Saint John’s zuvor waren. Viele kleine und große Geschäfte warteten auf shopping-hungrige Kreuzfahrer. Aber das war nicht mein Plan und so ließ ich die Massen mal schön in die Läden strömen und schlenderte – eigentlich ohne einen besonderen Plan im Kopf – ganz entspannt durch die Straßen.

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Mein Weg führte mich an vielen bunten kleinen Häuschen vorbei und schließlich kam ich auf der Elizabeth Avenue zur Queen’s Staircase – eine Treppe, die von Sklaven mit bloßer Hand quasi aus dem Fels gemeißelt wurde. Kann man sich kaum vorstellen. Und weil ich so sprachlos darüber war, habe ich gar nicht mitbekommen, dass alle anderen Touris den Weg andersherum gingen, sodass die Stufen nicht ‚erklommen‘ werden mussten, sondern man diese ganz gemütlich hinunter steigen kann (was für ein Schwachsinn, schon allein deswegen wäre ich auch NOCH EINMAL aus Protest gegen den Strom gelaufen). Oben angekommen jedenfalls kommt man noch zum Fort Fincastle, von wo aus man über den Hafen blicken kann (fand es aber ehrlich gesagt nicht wirklich spannend dort, weil New Providence in dem Sinne eigentlich keine richtige Erhöhung hat, von der aus ein schöner Blick möglich wäre).

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Von Fort Fincastle und dem daneben gelegenen Wasserturm (dazwischen befindet sich übrigens wieder einmal ein Markt für Shoppingwütige – und glaub mir, davon schien es eine ganze Menge zu geben) gibts daher auch kein Foto, dafür aber von folgender Fassade (glaube, das war ein Klo Häuschen).

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Danach ging es die Queen’s Staircase (so wie alle braven Touris das tun) wieder hinunter und zurück in den Hafen von Nassau für ein kurzes Päuschen im Lukka Kairi Restaurant (ausgewählt aufgrund der tollen Balkonplätze mit Blick auf die Schiffsanlegestellen, super nette und hilfsbereite Bedienung! Hin dort!!!), von wo aus ich bei einem Strawberry Daiquiri (wen überrascht es) die nächsten 2 Stunden plante. Noch auf dem Schiff hatte ich vom Atlantis Hotel auf Paradise Island gelesen und mitbekommen, dass man dafür auch einen Ausflug buchen konnte (glaube $50 p.P, what?) und da ich noch Zeit hatte, beschloss ich kurzerhand mit einem der Taxis ($4 pro Fahrt) zu einem öffentlichen Strand (Paradise Beach) nahe des Hotels zu fahren, um dort – links den Strand hinunter – doch mal in Richtung des Atlantis Hotels zu laufen. Und – bestimmt war der Strawberry Daiquiri schuld – als ich vor dem Strandausgang des Hotels stand, überkam es mich und ich entschied, mein Glück zu versuchen und mit den übrigens Hotelgästen, die vom Strand zurückkamen, auf das Hotelgelände zu schlüpfen (ohne Teil des Ausflugs zu sein, ohne Bändchen am Handgelenk weil ja nicht gezahlt, oups) und Leute, Leute – was soll ich euch sagen… ICH HABE MICH VERLAUFEN! Heilfroh war ich, als ich nach – ich übertreibe nicht – 1,5 Stunden den Ausgang (meinen vorherigen Eingang) wiedergefunden hatte. Das Gelände ist riesig und hat etwas von einem Freizeitpark, da gab es unendlich viele Rutschen, tausende Restaurants (bitte meine Zahlenangaben an dieser Stelle nicht für bare Münze nehmen) und sogar ein Delphinarium (oder so ähnlich).

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Zurück am Strand musste ich mich von den ganzen Eindrücken erst einmal erholen und ich muss sagen: ich bin froh, dass ich dafür keinen Eintritt gezahlt habe. Andererseits kann ich nun auch ein bisschen mitreden, wenn es mal um das Atlantis gehen sollte.

Generell kann ich den Besuch all denjenigen empfehlen, die auf Freizeitparks/ Wasserparks stehen und natürlich sollte nicht vergessen werden, dass im Eintrittspreis (man bekommt dann ein Besucherbändchen) soweit ich weiß auch die Verpflegung entalten ist – man kann also in den Restaurants auf dem Gelände wohl auch essen und trinken.

Nach dem ganzen Spaß auf Paradise Island ging es schließlich ein letztes Mal zurück zum Schiff und ich muss sagen, Nassau hat mir verdammt viel Spaß gemacht, weil es sich irgendwie alles so gut ineinander fügte. Einfach mal treiben lassen, das hilft tatsächlich!

und im nächsten Post…

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… soll es noch ein letztes Mal um diese Kreuzfahrt gehen, von der ich euch seit Tagen berichte. Es stellt sich die Frage: Kreuzfahrt ja oder nein.

Also bis zum nächsten Mal,

liebste Grüße